Unser KLFAW ist seit Kurzem Teil des 2.KHD-Zuges der 17. KHD-Bereitschaft des Bezirkes St. Pölten.
Wie man den Medien in den letzten Jahren leider immer wieder entnehmen konnte, wird der Einsatz des KHD (Katastrophen-Hilfs-Dienst) immer öfter notwendig, weil es immer häufiger zu Extrem-Ereignissen wie z.B. Hochwasser, großen Schneemengen oder Waldbränden kommt, die einzelne Feuerwehren nicht mehr alleine bewältigen können.
Ob ein Einsatz rasch und professionell abgearbeitet werden kann, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie die Kommunikation am Unfallort oder Brandherd funktioniert. Wichtige Informationen müssen nicht nur schnell, sondern auch inhaltlich fundiert an die Einsatzkräfte weitergeleitet werden. Knappe, aber präzise Befehle sind dabei unerlässlich. Die Funkspezialisten tragen somit einen erheblichen Anteil zum Einsatzerfolg bei.
Nach den vielen Einschränkungen durch die Covid-Maßnahmen und dennoch unter den Sicherheitsauflagen gegen die Verbreitung des Virus, konnten wir wieder in größerem Stile eine Übung im Unterabschnitt 3 und den benachbarten Feuerwehren durchführen.
Mit dabei war auch die Feuerwehrjugend aus dem UA 3, um Kontakte zu den arrivierten Kamerad:innen knüpfen und das Erlebnis einer Großübung kennenlernen zu können.
Übungsannahme war ein Brand im Pferdestall der Fam. Fessel in Lauterbach.
Bei der Herbst-Übung des Unterabschnittes 3 wurden wir mittels Funk am 22.10.2021 zu einem „Brand“ bei Fa. ADEG Marosi nach Karlstetten alarmiert.
Bei diesem von der FF-Karlstetten ausgearbeiteten Szenario wurden wir beim Aufbau der Löschwasserversorgung sowie Menschenrettung unter schwerem Atemschutz gefordert.